Baby-Geparden in Stukenbrock: Zoo Safaripark freut sich 2019 über vierfachen Nachwuchs

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Baby Gepard im Zoo Safaripark Stukenbrock 2019
Bildquelle: Zoo Safaripark Stukenbrock

Im Zoo Safaripark Stukenbrock wurden vier Geparden-Babys geboren. Sie sind „das schönste Geschenk zum Jubiläumsjahr“, so der Tier- und Freizeitpark, der 2019 seinen 50. Geburtstag feiert.

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Am ersten Tag des neuen Jahres, um 12.32 Uhr, rutschte es ins Leben: Das erste Geparden-Baby, ein Junge. Wenig später wurden nach und nach seine drei Geschwister geboren, zwei Kater und eine Katze. „Problemlos.“, so der Zoo Safaripark Stukenbrock. „Um 16:45 Uhr war die Geburt beendet.“, erklärt Tierpflegerin Jeanette Wurms. Alle Welpen seien gesund und munter.

Gepardin „Sarah“ (9) ist Mutter des Quartetts. Vater ist Kater „Tabo“ aus dem Zoo Braunschweig, der in Stukenbrock auf „Liebesurlaub“ war. Es ist bereits der dritte gemeinsame Wurf der beiden Großkatzen. Dass Sarah ihre Kinder allein aufzieht, entspreche dem natürlichen Verhalten. Auch in freier Wildbahn gehe der Kater nach einer Liebes-Affäre eigene Wege.

„50 Jahre Zoo Safaripark, das feiern wir in dieser Saison“, sagt Parkchef Fritz Wurms, „und unsere Sarah hat uns gleich zu Beginn des Jubiläumsjahres, am Neujahrstag, ein so wunderbares Geschenk gemacht.“ 94 Tage dauerte Sarahs Trächtigkeit. Die Kleinen wiegen bei der Geburt zwischen 200 und 300 Gramm. Der erste Junge im Quartett war der schwerste und größte der Welpen.

Inzwischen sind die Jubiläumskinder gut eine Woche alt. Alle haben die Augen auf, krabbeln und können sogar schon ein paar Schritte laufen und maunzen.

Bis zum Saisonbeginn am 13. April 2019 werden die Babys zu herangewachsen sein und sich im großen Freigehege austoben, sodass sie für Besucher zu sehen sind. Übernachtungsgäste können in den neuen Lodges direkt am Gehege mit Blick auf die Raubkatzen-Familie direkt nebenan logieren.

Der dritte Wurf im Zoo Safaripark sei ein großer Zuchterfolg, heißt es aus Stukenbrock. Denn anders als Tiger und Löwen seien Geparden sehr wählerisch, was die Wahl ihres Partners betrifft. Die Nachzucht der Raubkatzen, die in freier Wildbahn als „stark bedroht“ eingestuft sind, sei deshalb alles andere als einfach. Der eigene Kater des Zoo Safariparks, „Monty“, sei zwar „bester Kumpel“ der Katzen, aber mehr eben nicht.

Geparden Nachwuchs Zoo Safaripark Stukenbrock

Der Geparden-Nachwuchs bei seiner Mutter. (Foto: Zoo Safaripark Stukenbrock)

Insgesamt wurden im Zoo Safaripark innerhalb von drei Jahren zwölf Geparden-Welpen geboren. Ein Teil der Nachzucht hat in anderen Zoos ein Zuhause gefunden.

Mit dem jüngsten Nachwuchs leben jetzt elf Geparden im Zoo Safaripark: Kater „Monty“ (12), die Katzen „Sarah“ und „Kimani“ (beide 9), Katze „Maja“ (2 – aus dem ersten Wurf „Sarah“ x „Tabo“), die Kater „Bahahti“ und „Tajo“ sowie ihre Schwester „Ivy“ (1 – aus dem 2. Wurf Sarah x Tabo). Die vier Geparden-Babys sind noch namenlos.

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