Generalstaatsanwaltschaft weist Beschwerden von Peta zurück: Keine Tierquälerei im Zoo Hannover

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Erlebnis-Zoo Hannover - Elefanten Yumi und Califia
Bildquelle: Erlebnis-Zoo Hannover

Die von Peta eingelegte Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens im Zoo Hannover wegen mutmaßlicher Misshandlung von Elefanten wurde als unbegründet zurückgewiesen.

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Seit einiger Zeit wurden dem Erlebnis-Zoo Hannover Vorwürfe wegen potentieller Elefanten-Quälerei gemacht (wir berichteten). Doch mit vollständigem Videomaterial konnte der Zoo seine Unschuld beweisen und das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover im Sommer letzten Jahres offiziell eingestellt. Die Tierschutzorganisation Peta hatte jedoch Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens eingelegt, welche nun im Januar 2018 aber als unbegründet zurückgewiesen wurde.

Im August 2017 hatte die Staatsanwaltschaft Hannover ein von Peta gegen den Zoo initiiertes Verfahren nach umfangreichen Ermittlungen mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Zur Fortführung ihrer Kampagne legte Peta Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle ein. Diese kam nach Prüfung der Videoaufnahmen und sämtlicher eingeholter Gutachten und behördlichen Stellungnahmen zu dem Schluss, dass die Einschätzung der Sach- und Rechtslage durch die Staatsanwaltschaft Hannover zutreffe.

Besondere Bedeutung hatten dabei die gutachterliche Beurteilung des vollständigen Materials und die persönliche Beobachtung der Elefanten vor Ort. Weder Verletzungen noch Verstörungen oder ein Fluchtverhalten gegenüber den Pflegern wurden erkannt. Im Gegenteil hätten die Tiere aktiv den Kontakt zu den Tierpflegern gesucht.

„Wir freuen uns über den Bescheid aus Celle, das Verfahren ist damit endgültig beendet. Wir konzentrieren uns jetzt weiter auf unsere Tiere und unsere Hauptaufgabe: Menschen für Tiere und ihren Schutz zu begeistern“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff abschließend.

Elefanten Zoo Hannover

Die Elefanten sind im Zoo Hannover in einer aufwendig gestalteten Anlage zu Hause. (Foto: Erlebnis-Zoo Hannover)

Von dem Gesundheitszustand und Verhalten der Herde konnten sich Besucher und Pressevertreter erst vor wenigen Tagen selbst ein Bild machen, als der Zoo den 45. Geburtstag von Leitkuh „Indra“ feierte. Mit ihren 45 Jahren widerspricht „Indra“ eindeutig einer weit verbreiteten, jedoch wissenschaftlich stark angezweifelten Studie zur Lebenserwartung Asiatischer Elefanten, die behauptet, Elefanten in Zoos würden im Durchschnitt nur 19 Jahre alt.

Unabhängig von der Peta-Kampagne gegen Elefantenhaltung in Zoos beginnen in diesem Frühjahr die bereits 2015 im Masterplan 2025+ beschlossenen Umbauten an den Elefantengehegen. Gehege und Stall des Bullen sowie das Gehege der Kühe werden vergrößert.

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