Pläne für Mega-Freizeitpark Nature Wonder World im niederländischen Brunssum verworfen

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Entwurf für Nature Wonder World
Bildquelle: Gelissen Group/ADDVentures

Der geplante Mega-Freizeitpark Nature Wonder World wird nun doch nicht in Brunssum gebaut werden. Die Pläne für den Bau eines Freizeitparks, der die sieben Weltwunder thematisiert, sind hinfällig.

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Jean Gelissen, der niederländische Unternehmer und Inhaber des Toverland, träumte schon lange von dem Bau eines neuen Freizeitparks, der die sieben Weltwunder thematisiert. Geplant wurde deshalb der Bau des Themenparks Nature Wonder Wold, der 2022 in Brunssum eröffnet werden sollte. Nach ehrgeizigen Entwürfen stand jedoch relativ schnell fest, dass das Projekt mit allen sieben Naturwundern zu umfangreich ist. Das erste Zugeständnis wurde gemacht und die Themenbereiche auf den amerikanischen Grand Canyon, den mexikanischen Vulkan Paricutin und die afrikanischen Victoria Falls beschränkt. Ein Jahr später scheint nun jedoch auch das nicht mehr möglich.

Nature Wonder World Grand Canyon

Nach den letzten Entwürfen sollte ein Themenbereich zum Grand Canyon in Nature Wonder World erbaut werden. (Foto: Nature Wonder World)

Der Plan des neuen Vergnügungsparks zog von Anfang an sowohl Begeisterung als auch Kritik auf sich. Während die Aussicht auf 2.000 neue Arbeitsplätze, die den Park begleiten würden, die Region erfreute, sorgten die hohen Investitionssummen für Sorge in der Bevölkerung. Nature Wonder World wurde für ein 125 Hektar großes Gelände geplant und sollte rund 727 Millionen Euro verschlingen. Für so ein groß angelegtes Projekt ist nicht nur finanzielle Unterstützung nötig, sondern auch optimale politische und administrative Voraussetzungen.

Diese Voraussetzungen konnte Brunssum allem Anschein nach nicht erfüllen. In einer Pressekonferenz wurde bekannt gegeben, dass der Bau von Nature Wonder World im Steinbruch im limburgischen Brunssum nicht stattfinden wird. Als Gründe dafür wurden mangelnde politische Unterstützung und fehlendes Vertrauen in das Projekt genannt. Jean Gelissen erklärte: „In der Gemeinde Brunssum, wo der Stadtrat über unsere Initiative sehr gespalten ist, fühlen wir dieses Vertrauen nicht, und das ist essentiell.“

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