Neues aus dem Dschungeltempel im Zoo Osnabrück: „Damai“ soll 2018 ein Orang-Utan-Weibchen bekommen

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Zoo Osnabrück neuer Orang-Utan Damai
Bildquelle: Zoo Osnabrück, Lisa Josef

Nachdem im November 2017 der Orang-Utan „Damai“ in den Zoo Osnabrück kam, war er zunächst recht scheu, doch nun erkundet er langsam das Außengehege. Im Frühjahr 2018 soll ihm dann ein weiteres Orang-Utan-Weibchen Gesellschaft leisten, das aus dem Zoo Appeldoorn kommt.

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Seit Ende November 2017 lebt ein dritter Orang-Utan im Zoo Osnabrück: Männchen „Damai“. Doch die Wenigsten konnten ihn schon kennenlernen, denn bislang hält er sich lieber im Hintergrund. Doch seit kurzem erkundet er auch ab und zu sein neues Zuhause, sodass die Besucher in der Saison 2018 vielleicht bald Glück haben werden und ihn zu Gesicht bekommen.

„Anfangs gingen wir davon aus, dass ‚Damai‘ sehr schüchtern ist, denn er versteckte sich in seinem separaten Innengehege unter einem großen Berg Holzwolle und kam nur raus, wenn kein Tierpfleger in Sichtweite war“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo Osnabrück. Nur dadurch, dass „Damais“ Futter und Trinken verschwunden war, wussten die Tierpfleger, dass „Damai“ sich doch manchmal bewegt. Damit der Orang-Utan sich erst einmal in Ruhe einleben konnte, blieb der Dschungeltempel zunächst für die Besucher geschlossen. Danach wurde nach und nach versucht seine Neugierde zu wecken, weshalb neue Tierpfleger vorgestellt und der Außenbereich geöffnet wurde. Diese Taktik zeigt Erfolg. Klumpe fügte hinzu: „Die ersten Male kletterte er weit nach oben und schaute sich alles von dort an. Mittlerweile untersucht er sein neues Zuhause ganz genau.“

Zoo Osnabrück neuer Orang-Utan Damai

Orang-Utan „Damai“ lebt sich langsam im Zoo Osnabrück ein. Das Weibchen „Dayang“ aus den Niederlanden soll im Frühjahr 2018 folgen. (Foto: Zoo Osnabrück, Lisa Josef)

Neben „Damai“ leben noch zwei weitere Orang-Utans in Osnabrück: „Buschi“ und „Astrid“. Doch „Astrid“ und „Damai“ werden kein Zuchtpaar bilden. Für „Damai“ soll im Frühjahr das zwölf Jahre alte Weibchen „Dayang“ aus dem niederländischen Zoo Appeldoorn an den Schölerberg ziehen. „’Dayang‘ kommt erst später, weil ein Weibchen in ihrer Gruppe Nachwuchs bekommen hat und wir wollten gerne, dass sie bei ihr noch die Jungenaufzucht beobachten kann, um daraus zu lernen. Dann wird es „Dayang“ leichter fallen ein eigenes Jungtier zu versorgen“, erläutert Zoodirektor Prof. Michael Böer das Vorgehen. „Mit der Vergesellschaftung von ‚Damai‘ und dem niederländischen Orang-Utan-Weibchen schaffen wir eine günstige Ausgangslage für die angestrebte weitere Vergesellschaftung mit ‚Buschi‘ und ‚Astrid‘.“ Das große Ziel sei es, dass sich der Zoo Osnabrück aktiv mit Jungtieren an der Nachzucht beteiligen kann, schließlich gelte der Borneo-Orang-Utan laut Weltnaturschutzorganisation IUCN als vom Aussterben bedroht.

Wer in den nächsten Wochen in den Zoo Osnabrück kommt, kann also mit ein bisschen Glück „Damai“ auf der Außenanlage beobachten. Seine neue Partnerin „Dayang“ wird voraussichtlich im späten Frühjahr 2018 nach Osnabrück reisen.

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