Seelöwen-Baby im Karlsruher Zoo: „Olivia“ bringt sechstes Jungtier zur Welt

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Seelöwen-Baby Zoo Karlsruhe 2018
Bildquelle: Zoo Karlsruhe

Bei den Seelöwen im Karlsruher Zoo gibt es Nachwuchs: Die 17-jährige Seelöwen-Dame „Olivia“ brachte ihr sechstes Jungtier zur Welt. Welches Geschlecht das Seelöwen-Baby hat, steht noch nicht fest.

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Es gibt Zuwachs bei der Seelöwengruppe im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe: Vor wenigen Tagen wurde die 17-jährige „Olivia“ zum sechsten Mal Mutter. Das Junge kam in einer der Innenboxen der Seelöwenanlage zur Welt, wo es zusammen mit der Mutter vorerst auch bleibt. So hat die in der Aufzucht sehr erfahrene und erfolgreiche „Olivia“ Ruhe. Derzeit steht noch nicht fest, ob das Kleine ein Weibchen oder Männchen ist.

„Sie kümmert sich sehr routiniert um ihren Nachwuchs, verteidigt es auch gegenüber uns Tierpflegern. So soll es auch sein“, stellt Tierpfleger Thomas Ramm fest. „In wenigen Tagen gewöhnen wir das Jungtier im Backstage-Bereich in einem kleinen Becken ans Wasser. Erst danach wird das Kleine dann zur Gruppe kommen und somit auch für die Besucher sichtbar sein“, berichtet Ramm.

Kalifornische Seelöwen sind bei der Geburt nur wenig schwerer als fünf Kilogramm und keine 70 Zentimeter lang. „Olivia“ säugt ihr Junges gut. Innerhalb eines Monats wird es sein Gewicht schon verdoppelt haben. „Jedes Tier hat jedoch seine Eigenheiten. Unser jetziger Nachwuchs ist eher ein ruhiger, kleiner Seelöwe, der viel schläft“, erzählt Ramm. Vater des Kleinen ist Seelöwenbulle „Stevie“, der mit „Olivia“, „Iris“, „Chicca“ und „Ilana“ in Karlsruhe lebt.

Seelöwen Nachwuchs Zoo Karlsruhe 2018

Seelöwin Olivia versorgt im Zoo Karlsruhe ihr sechstes Jungtier. (Foto: Zoo Karlsruhe)

Der Karlsruher Zoo ist seit Jahren erfolgreich in der Zucht von Seelöwen. Erst im vergangenen Jahr kam Fiona auf die Welt. Ältestes Tier in der Gruppe ist Iris mit 31 Jahren, was ein enormes Alter für Seelöwen bedeutet. Sie frisst jedoch regelmäßig und gut, ist aber fast blind. In ihren Bewegungen ist sie mittlerweile eingeschränkt, wechselt aber noch selbstständig zwischen Land- und Wasserteil, wo sie sich gerne treiben lässt. Der Zustand des Tieres wird von der Tierärztin sowie den Tierpflegern genau beobachtet. Solange es ihr dem Alter entsprechend gut geht, darf Iris ihren Lebensabend im Zoo verbringen.

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