Zamperla stellt interaktive Weiterentwicklungen für Attraktions-Klassiker vor

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Zamperla Z+ Bumparcade
Bildquelle: Zamperla

Zamperla stellt mit „Bumparcade“ und „Galleon+“ zwei interaktive Weiterentwicklungen von Attraktions-Klassikern vor. Zudem möchte man sich in Zukunft mehr auf seine Achterbahn-Sparte konzentrieren.

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Der italienische Fahrgeschäfte-Hersteller Zamperla kündigte im Rahmen einer Pressekonferenz auf der IAAPA Attractions Expo 2018 an, sich in Zukunft vermehrt auf seine Achterbahn-Sparte konzentrieren zu wollen. Zudem stellte man zwei neuartige Technologien vor, um bereits bestehende Attraktions-Klassiker wieder modern und deutlich interaktiver zu machen.

Die neuen Technologien werden Teil des Produkt-Portfolios von Z+, einer im letzten Jahr als Teil von Zamperla gegründeten Marke, um die digitale Revolution auch in der Freizeit-Industrie weiterzuführen. Das erste Konzept ermöglicht die Modernisierung von klassischen Autoscootern, indem Projektionen auf die Fahrfläche geworfen werden, welche die Fahrgäste mit ihren Scootern überfahren und dabei in einem Wettkampf Punkte sammeln können.

Zamperla Z+ Bumparcade

Die neue Technologie für Autoscooter nennt sich „Bumparcade“. (Foto: Zamperla)

Auch ist es möglich, am Fahrbahnrand der Autoscooter LED-Leuchttafeln zu installieren – wenn diese aufblinken und die Gäste sie mit ihren Scootern genau dann rammen, erhalten sie Punkte. Mit dem Konzept soll eine Autoscooter-Fahrt deutlich interaktiver werden.

Die zweite Technologie wurde für Schiffschaukeln entworfen. Die Fahrgäste auf den beiden Seiten der Attraktion werden in zwei Teams aufgeteilt und müssen beim Erreichen des höchsten Punktes mit der Attraktion entweder möglichst hoch die Hände heben oder laut schreien. Ein Computer mit Gestenerkennung und Aufnahmefunktion misst dabei, welches Team sich am besten schlägt, verteilt daraufhin Punkte und bestimmt den Gewinner.

Zamperla Galleon+

Zamperla bezeichnet das neue Konzept für Schiffschaukeln als „Galleon+“. (Foto: Zamperla)

Zum weiteren Angebot der im letzten Jahr vorgestellten Marke Z+ zählt der Virtual-Reality-Simulator VR Box, der nun auch mit vier Sitzen erhältlich ist, und eine VR-Version des Flug-Karussells WindstarZ. Aufgrund der hohen Beliebtheit dieser Attraktion bietet Zamperla seit kurzem außerdem eine Version mit acht statt zwölf Sitzplätzen für kleinere Parks an.

Zudem gab Zamperla bekannt, sich in Zukunft noch mehr auf seine Achterbahn-Sparte konzentrieren zu wollen. Dafür wolle man einen neuen Standort in der Slowakei eröffnen.

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1 Kommentar

  • Interessant, aber ich würde mir bei so viel Technik dann wünschen, dass beim Autoscooter nicht Projektionen von oben eingesetzt werden, sondern von unterhalb der befahrbaren Fläche (Prüfung des Befahrens kann weiter von oben erfolgen oder durch Ortung, statt durch Druck), damit man die Dinge wirklich „überfährt“ und nicht von oben eine Projektion abbekommt, was bei Einsatz im Dunkeln eher blöd ist und auch sonst komisch aussieht.
    Nur ein kleines Detail, aber das macht am Ende viel aus und würde pingelige Kunden eher überzeugen.