Europa-Park Unfall bei „Arthur“ endete für Arbeiter tödlich

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Arthur Europa-Park Achterbahn
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Bereits am Mittwoch haben wir euch von einem Unfall im Europa-Park berichtet, bei dem zwei Arbeiter verletzt wurden. Nun erreicht uns die Meldung, dass einer der Beiden im Krankenhaus verstorben ist. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, bleibt weiterhin unklar.

Bei Arbeiten an der neuen Großattraktion „Arthur im Königreich der Minimoys“ im Europa-Park kam es am Mittwoch zu einem Unfall, bei dem zwei Mitarbeiter einer Firma für Seile und Netze von einem Wagen der Achterbahn erfasst wurden. Einer der beiden Arbeiter wurde dabei lebensgefährlich verletzt und erlag nun seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Die beiden Arbeiter waren an der Minimoy-Achterbahn auf einer Hebebühne eingesetzt, so die Badische Zeitung. Während den Arbeiten soll sich die Attraktion im Testbetrieb befunden haben, mehrere Wagen der Achterbahn seien an den Arbeitern vorbeigefahren. Schließlich seien Beide von einem Wagen erfasst worden, so die Polizei.

Unklar bleibt, warum sich die Arbeiter trotz Warnhinweisen (Lautsprecheransagen) gegen die Sicherheitsbestimmungen während dem Testbetrieb an der Bahn aufhielten.

„Arthur im Königreich der Minimoys“ sollte ursprünglich zum Start der Saison 2014 im Europa-Park öffnen. Der Termin wurde jedoch im März kurzfristig verschoben. Wann die Bahn nun öffnen wird und inwiefern sich der Unfall im Europa-Park darauf auswirken wird, ist nicht bekannt.

Wir sind äußerst bestürzt über diesen Vorfall und sind in Gedanken bei den Angehörigen des Verstorbenen. Wir wünschen ihnen viel Kraft, den Verlust zu verarbeiten.

Bildquelle: Europa-Park

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5 Kommentare

Ich hoffe sie weden den Mitarbeitern der Firma gedenken und etwas machen dass man nicht vergisst.

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Warum man hier keine vernünftigen Sicherheitsmassnahmen machen kann. Das ist doch nicht notwendig oder?!

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RIP kann man da nur sagen und hoffen die Organisatoren lernen etwas daraus dass sich so etwas nicht wiederholt. Wir leben doch im 21. Jahrhundert!!

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Leider garantiert auch das 21 Jahrhundert keine volle Sicherheit! Täglich kommen Menschen bei Autounfällen ums Leben, doch dies ist fast schon Alltag und fällt kaum noch auf… Gerade an so Arbeitsplätzen wie Fahrgeschäften ist die Sicherheit oberstes Gebot, werden z. B. Ansagen missachtet ist dies Gefährlich! Mein herzliches Beileid geht an alle Hinterbliebenen.

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Wann immer wir wo sind, erwarten wir 100%ige Sicherheit. Jedoch vergessen wir, egal wo wir uns bewegen, dass Sicherheit die uns über all “ Garantieret “ sich fast immer auf die Maschinen bezieht. Und was geschieht, unsere Achtsamkeit lässt nach. Wir überhören Signale, sehen das Auto nicht und und.. Und bei der Arbeit dominiert das: ich mach das mit links, habe ich schon 100 mal gemacht. Selbstüberschätzung kommt vor dem Leichtsinn und endet fast immer böse, wie das Erwachen danach. Leider besteht ein rießiges Mango darin, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter nie regelnäßig in Schulungen fit machen, an welchem Arbeitsplatz auch immer, darin, wachsam zu sein. Jedes wie auch immer geartetes Signal zu beachten und sich aus dem Bereich zurück zu ziehen. Auf einander achten. So das wenn ein Signal runter geht, sich nach dem Kollegen umschaut, hat er es gehört, usw. ( Der schwere Kopf vom Vortag, Streit mit wem auch immer, ein Termin, der einen Drängt, schnell das noch zu machen bevor. ..) Wir hinken der Sicherheit der Maschinenwelt hinterher. Eine Wartung gibt es nicht, wie eben Sicherheitstraining/Schulung. Mitleids Bekundungen sind zwar nett, jedoch die Bankrott Erklärung. Mein aufrichtiges Beileid, Mut und kraft und Gottes Segen.

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