Freier Fall – mit Blick in den Abgrund! „Ikaros“ ist der neue Free-Fall-Tower 2017 in Gröna Lund

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Freier Fall Blick nach unten Ikaros Gröna Lund
Bildquelle: Gröna Lund

Free-Fall-Tower gibt es viele. Gröna Lund eröffnet nun eine neue Anlage, die Fahrgäste nicht nur in die Tiefe fallen, sondern auch in Fallrichtung blicken lässt: Bei „Ikaros“ neigen sich die Sitze vor dem Fall um 90 Grad nach unten!

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In den USA dürfen Freizeitpark-Besucher das Gefühl eines Fallschirmsprungs schon seit 2014 auf „Falcon’s Fury“ in Busch Gardens Tampa erleben. Jetzt bringt Gröna Lund das Erlebnis auch nach Europa: Der schwedische Freizeitpark eröffnet das weltweit zweite „Sky Jump“-Fahrgeschäft offiziell am Samstag, den 29. April 2017.

„Ikaros“ ragt 95 Meter in die Höhe und flößt damit schon von Weitem Respekt ein. Noch viel aufregender als der Anblick ist allerdings die Fahrt: Statt wie in einem herkömmlichen Free-Fall-Tower normal sitzend in die Tiefe zu fallen, neigen sich die Sitze dieser Neuheit um mehr als 90 Grad nach vorne – Fahrgäste blicken also direkt in den Abgrund, ehe sie in eben diesen mit über 90 Stundenkilometer auch gleich fallen.

Intamin Sky Jump Ikarus Gröna Lund Gondelblick

Fahrgäste blicken bei „Ikaros“ direkt in den Abgrund. (Foto: Gröna Lund)

„Ich habe so gut wie alles erlebt, was es in einem Freizeitpark gibt. So kann ich offen sagen, dass dies einer der mit furchterregendsten Freifalltürme der Welt ist, gleichzeitg aber auch einer der berauschendsten. Das Gefühl des Adrenalins, das durch deinen Körper gepumpt wird, während du auf den Boden zurast, ist schwer zu schlagen. Ich würde wirklich jedem empfehlen, ‚Ikaros‘ auszuprobieren, wenn er den Mut besitzt“, so Johan Tidstrand von Gröna Lunds Betreibergesellschaft Parks and Resorts.

„Ikaros“ ist mit seiner Höhe von 95 Metern in guter Gesellschaft in dem schwedischen Freizeitpark: „Eclipse“, eines der höchsten Flug-Karusselle der Welt, ragt nur wenige Schritte entfernt mit 121 Metern in die Höhe.

Gröna Lund Skyline

Die beeindruckende Skyline von Gröna Lund – hier noch ohne „Ikaros“. (Foto: Gröna Lund)

Der Name des spektakulären neuen Free-Fall-Towers stammt aus der griechischen Mythologie, in der Daedalus und sein Sohn Ikarus versuchen, aus der Gefangenschaft von Minos mithilfe von Flügeln aus Federn und Wachs zu entkommen. Der Überlieferung nach flog Ikarus zu nah an die Sonne, die das Wachs zum Schmelzen brachte – und ihn schließlich zu Boden stürzen lies. So glänzt auf dem Free-Fall-Tower auch eine große Sonne – und je näher Fahrgäste dieser kommen, desto näher kommen sie auch dem Fall.

Pro Fahrt können sich mit „Ikaros“ in zwei Gondeln á acht Sitzplätzen insgesamt 16 Personen in die Tiefe stürzen. Freigegeben ist die Neuheit für Besucher ab 1,40 Meter Körpergröße. Gröna Lund investierte umgerechnet rund 7,8 Millionen Euro (75 Millionen Schwedische Kronen) für die weltweit zweite „Sky Jump“-Anlage des Herstellers Intamin.

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