Serengeti-Park unterstützt Leoparden – „Zootier des Jahres 2016“

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Amurleoparden-Nachwuchs im Serengeti-Park
Bildquelle: Serengeti-Park

Der Serengeti-Park ist Gold-Sponsor des „Zootier des Jahres“-Projekts 2016 und unterstützt Leoparden.

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Der Leopard ist das „Zootier des Jahres 2016“! Diese faszinierende Großkatze ist fast überall in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet oder wie der Sansibar-Leopard bereits ausgerottet. Um den Arterhalt dieser Großkatze zu unterstützen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) den Leoparden zum „Zootier des Jahres 2016“ gewählt. Die Aktion trägt ganz konkret zum Schutz dieser Tierart bei. Durch Spenden werden Schutzprojekte vor Ort in Sri Lanka und im Iran finanziert und so zum Überleben dieser stark bedrohten Leoparden-Unterarten beigetragen.

Als gemeinsame Projektpartner unterstützen und gestalten die drei Verbände: „Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.“ (ZGAP), die „Deutsche Tierparkgesellschaft e.V.“ (DTG) und die „Gemeinschaft deutscher Zooförderer e.V.“ (GdZ) die Artenschutzkampagne „Zootier des Jahres“. Bei der Wahl zum jeweiligen „Zootier des Jahres“ berücksichtigt die ZGAP Tierarten die wenig bekannt aber hochbedroht sind. In der jüngeren Vergangenheit wurden schon zahlreiche, teils große Arten unbeachtet von der Öffentlichkeit ausgerottet – einfach, weil man nicht ausreichend über sie wusste oder weil sie nicht genug Anklang in den Medien fanden. Das soll sich mit dem „Zootier des Jahres 2016“ für den Leoparden nun ändern.

Der Serengeti-Park ist Gold-Sponsor des „Zootier des Jahres“-Projekts

Auch der Serengeti-Park Hodenhagen trägt als Teil der Zoogemeinschaft mit einer großzügigen Spende für das „Zootier des Jahres 2016“ zum Schutz dieser bedrohten Tierart bei. „Wir setzen uns für den Arterhalt der Leoparden ein. Schon seit zehn Jahren widmen wir uns der Haltung und Zucht von Amurleoparden – der seltensten Großkatze der Welt!“, erklärt Mitinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe. „Wir sind sehr stolz auf unsere Amur-Leoparden-Zucht, so sind bei uns bereits 13 Jungtiere geboren.“ Der Serengeti-Park hält derzeit fünf Amur-Leoparden (2 Männchen und 3 Weibchen). Der letzte Wurf kam im Dezember 2013 zur Welt.

Amur-Leoparden-Baby im Serengeti-Park

Ein junger Amur-Leopard. (Foto: Serengeti-Park)

Der Amur-Leopard ist die seltenste Großkatze der Welt

Der Amur-Leopard ist die am nördlichsten angesiedelte Leopardenunterart und wird auf der Roten Liste des IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. In freier Wildbahn leben nur noch 70 Amur-Leoparden (Stand Februar 2015, Quelle: WWF). Damit ist er die seltenste Großkatze der Welt.

Der Amur-Leopard lebt im Dreiländereck Russland-China-Nordkorea. Die extreme Bedrohungslage für diese Tierart ist u.a. durch eine intensive Bejagung entstanden. Ihr dichtes, wundervolles Fell ist bei Jägern sehr begehrt. Auch der Verlust seines Lebensraumes und die abnehmenden Beutetierbestände verschärfen die Gefährdungssituation des Amur-Leoparden.

„Wir hoffen, dass viele unserer Besucher sich für diese faszinierenden Tiere begeistern und sich mit einer Spende für das ‚Zootier des Jahres‘ für das Überleben der Leoparden einsetzen!“, erläutert Dr. Sepe.

Zoos und Tierparks übernehmen im Artenschutz eine zentrale Aufgabe. Sie widmen sich dem Schutz bedrohter Lebensräume (in situ-Schutz) und gleichzeitig der Erhaltungszucht bedrohter Arten (ex situ-Schutz). Der Schutz gefährdeter Arten kann nur durch eine enge Vernetzung von in situ- und ex situ-Artenschutz erfolgen. Die Zoos und Tierparks sind dabei die treibende Kraft auf dem Gebiet der Erhaltungszucht, ohne deren Einsatz ein Überleben vieler Tierarten nicht möglich wäre.
Das Artenschutzprojekt „Zootier des Jahres 2016 – der Leopard“ wird ganz konkret etwas für diese Tierart umsetzen. Reden allein reicht den Projektpartnern nicht! Daher werden mit dem Leoparden als erstem „Zootier des Jahres“ konkrete Schutzprojekte unterstützt.

Das „Sri Lanka-Schutzprojekt“ für den Sri Lanka-Leoparden

Durch die Spenden für das „Zootier des Jahres“ soll mittels DNA-Analyse von Kothaufen herausgefunden werden, wo auf Sri Lanka noch Leoparden vorkommen. Darauf aufbauend werden geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt. Durch die Spenden konnten bereits ein Projektfahrzeug und Kamerafallen angeschafft werden. Mit Hilfe dieser Kamerafallen möchte man mehr über das Verhalten der Tiere in der Nähe von Menschen erfahren. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden dann Leoparden-Wachposten aufgestellt, leopardensichere Ställe für Haustiere gebaut oder andere geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt.

Das „Iran-Schutzprojekt“ für den Persischen Leoparden

Durch die „Zootier des Jahres“ Spenden werden Kamerafallen installiert. Einzelne Leoparden werden mit GPS-Halsbandsendern ausgestattet, um ihre Bewegungsmuster per Satelliten-Telemetrie zu verfolgen. Nutzvieh und Haushunde werden untersucht, um mögliche Krankheitsübertragungen auf die Leoparden zu ermitteln. Es gibt Trainings-Workshops für Naturschützer, Tierärzte, Jäger und Tierhalter.

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Serengeti-Park

Foto: Serengeti-Park Hodenhagen

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