LEGOLAND Discovery Centre Berlin: Fertigstellung des Berliner Hauptbahnhofs verzögert sich

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LEGO U-Bahnhof Brandenburger Tor
Bildquelle: LEGOLAND Discovery Centre Berlin

Das LEGOLAND Discovery Centre Berlin muss die Präsentation des neuen Modells zum Berliner Hauptbahnhof verschieben. Durch eine längere Berechnungsphase verzögert sich die Fertigstellung.

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Die nächste Berliner Großbaustelle meldet massive Verzögerungen. Seit Sommer 2017 entsteht im LEGOLAND Discovery Centre Berlin der Berliner Hauptbahnhof mitsamt seinen fünf Etagen und 14 Bahnsteiggleisen. Nachdem die Eröffnung bislang noch für dieses Jahr vorgesehen war, verzögert sich nun die Fertigstellung des neuen Bereichs im Miniland.

Eigentlich war geplant, Europas größten Kreuzungsbahnhof aus LEGO Ende 2018 eröffnen zu können. Zwar fährt die U-Bahn bereits und auch das Erdgeschoss mit dem Gleisanschluss aller Nah- und Fernverkehrschienen steht, die Eröffnung wird sich jedoch verzögern.

LEGO-U5 in Berlin ist fertig

Die U-Bahn-Linie U5 fährt bereits im Berliner LEGOLAND Discovery Centre. (Foto: LEGOLAND Discovery Centre Berlin)

„Wir zeigen im Miniland ja eine kleine Variante der Hauptstadt und stellen fest, dass das schlechte Baustellen-Karma Berlins auch für unsere LEGO-Bauwerke zählt“, erzählt Chefmodellbauer Olaf Reichert mit einem Augenzwinkern. „Unsere Herausforderungen waren allerdings nicht der Brandschutz, da Legosteine eh schwer entflammbar sind.“

Grund der Verzögerung sei die Statik der Säulen, die später die Ost-West Verbindung tragen werden und in einem bestimmten Winkel und möglichst stabil auf den Bahnsteigen stehen müssen, erläutert er. Da der Hauptbahnhof das mit Abstand größte LEGO-Gebäude ist, das je in Berlin gebaut wurde, dauerte die Berechnungs- und Versuchsphase länger als erwartet.

Personelle Konsequenzen wird es nicht geben, betont Reichert. „Unser LEGO-Figuren sind ja alle immer am Lächeln – da bringen wir es nicht über das Herz, einen oder mehrere zu kündigen. Außerdem sind sie ein eingeschworenes Team. Da ist es sehr schwer, den Schuldigen zu finden.“

Mehr als 200 LEGO-Figuren „arbeiten“ derzeit fleißig an der Baustelle und vermelden stolz, dass zumindest die erste Etage bzw. das Untergeschoss mittlerweile fertiggestellt ist. Außerdem wurde bereits die beindruckende Anzahl von mehr als 70.000 Teilen in ca. 800 Arbeitsstunden verbaut.

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