Europa-Park lässt Wartezeit für „Coastiality“-Erlebnis gegen Aufpreis verkürzen

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Alpenexpress Coastiality
Bildquelle: Europa-Park

Warteschlange überspringen und noch schneller ins „Coastiality“-Abenteuer eintauchen: Das ermöglicht der Europa-Park jetzt mit dem kostenpflichtigen „Coastiality+ Pass“.

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Mit der neuen Virtual-Reality-Achterbahnfahrt „Alpha Mods P.D.“ gibt es inzwischen fünf „Coastiality“-Angebote im Europa-Park. So nennt der Freizeitpark das moderne Achterbahn-Erlebnis mit Virtual-Reality-Brille, bei dem die Bewegung in der virtuellen Umgebung auf die Bewegung der echten Achterbahnfahrt abgestimmt ist. Wer nicht lange auf die Virtual-Reality-Fahrt warten möchte, kann ab sofort kostenpflichtig den „Coastiality+ Pass“ nutzen.

Alle „Coastiality“-Abenteuer finden auf dem „Alpenexpress“ statt, der ältesten Achterbahn im Europa-Park. Darauf wurde erstmals im Herbst 2015 auch die Weltneuheit präsentiert (wir berichteten). Inzwischen gibt es fünf Virtual-Reality-Abenteuer, aus denen Besucher wählen können – von „Ed und Edda – Der Minenexpress“ und „Sky Explorers“ über „Schellen-Ursli“ und „Paddington“ bis hin zum neuesten, „Alpha Mods P.D.“. Für die Nutzung des Angebots ist ein zusätzliches Ticket erforderlich, das 2 Euro pro Fahrt kostet.

Da nur wenige Sitzplätze im „Alpenexpress“ mit der Virtual-Reality-Technik ausgestattet sind, kann die Wartezeit bei hohem Andrang lange dauern. Wer nicht warten will, kann ab sofort den „Coastiality+ Pass“ nutzen. „Durch den Kauf des ‚Alpenexpress Coastiality+ Pass‘ kann die Warteschlange bei ‚Alpenexpress Coastiality‘ übersprungen und die Wartezeit reduziert werden.“, so der Europa-Park. Für die Nutzung des Angebots wird ebenfalls ein zusätzliches Ticket benötigt, für das 7 Euro pro Fahrt erhoben werden.

Erhältlich sind die Tickets an den Kassen am Haupteingang, an den Informationen im Park und über die „Coastiality“-App. Wer sich darüber eine Fahrt kauft, schaltet zudem das jeweilige 360 Grad-Video frei.

Unter dem Namen „Coastiality Plus“ sprach Europa-Park-Geschäftsführer Michael Mack 2016 noch von einem Vorhaben, mit dem man die Achterbahn-Fahrten vorab konfigurieren und sich verschiedene Welten selber zusammenbauen können sollte (wir berichteten).

Ein anderes Modell für die optimale Nutzung der Zeit im Freizeitpark führte der Europa-Park mit der Eröffnung des Flug-Theaters „Voletarium“ mit Zeit-Tickets ein: Besucher können sich kostenlos ein Ticket für eine reservierte Fahrzeit ziehen und die Wartezeit bis dahin frei im Park verbringen.

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2 Kommentare

  • Finden es die EP-Manager richtig, dass nun auch in dem Park das Gesetz gilt, dass die mit mehr Geld auch mehr Vorteile haben?
    Stellen Sie sich ne Familie vor, die schon viel Geld für den Eintritt bezahlt hat, einige Euros für Essen aufbringen muss, nun auch noch viel Geld zur Verkürzung von Wartezeiten zahlen soll.
    Ich finde es nicht gerecht, aber wenn Geld lockt… Jeder muss wissen ob er das Geld dafür ausgibt. Ich jedenfalls werde es nicht tun, falls ich überhaupt noch mal in den EP fahre.

  • Nein, bitte nicht auch noch im Europapark mit dieser Seuche kommen; das ist bislang einer der wenigen großen Parks gewesen, wo es diese asozialen Vordrängelpässe für mehr Geld nicht gab!