Yvonne Penzkofer von Zierer Rides über die Marktsegmentierung des deutschen Achterbahn-Herstellers: „Unser Herz schlägt für die Familie“

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Busch Gardens Williamsburg Verbolten
Bildquelle: Busch Gardens Williamsburg

In der neuesten Folge des Podcoaster erzählt Yvonne Penzkofer von Zierer Rides, wieso sich der Achterbahn-Hersteller im Familiensegment so wohl fühlt. Außerdem verrät sie lustige Anekdoten über den Bau von Bayerns längster Achterbahn im Rodel- und Freizeitparadies St. Englmar.

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Die Zierer Karussell- und Spezialmaschinenbau GmbH & Co. KG hat sich auf die Produktion von Achterbahnen und Attraktionen im Familiensegment spezialisiert. Während andere Hersteller vor allem an Rekorden arbeiten, entsteht im bayerischen Deggendorf die goldene Mitte der Fahrgeschäfte. Wieso man mit dieser Rolle ziemlich zufrieden ist, erzählt Yvonne Penzkofer, zuständig für Marketing und Vertrieb von Zierer, in der neuesten Episode des Freizeitpark-Podcasts Podcoaster.

Wie Penzkofer im Gespräch mit Hans und Basti vom Freizeitpark-Podcast verrät, habe man gar nicht den Anspruch, ständig neue Rekorde zu knacken. „Unser Herz schlägt für die Familie. Also alles, was im Familiensegment ist, bauen wir sehr gerne. Wenn es an die richtig großen Anlagen geht, sehen wir uns das natürlich auch sehr gerne an, aber irgendwo sagen wir dann, es ist jetzt nicht unser Kerngeschäft“, so die langjährige Vertriebsmitarbeiterin.

Wenn man sich mit bestimmten Großprojekten wohlfühlt, nimmt der Hersteller jedoch auch immer mal wieder Herausforderungen an. Das führte unter anderem zu außergewöhnlichen Neuentwicklungen wie dem Vertical Drop Track, der erstmals bei der Katapult-Achterbahn „Verbolten“ in Busch Gardens Williamsburg, der bisher längsten Anlage von Zierer, verbaut wurde. Hier fällt die Schiene mitsamt Achterbahn-Zug nämlich im freien Fall in die Tiefe.

Wie Yvonne Penzkofer die Entwicklung des in dieser Form erstmals verbauten Elements erlebt hat, verrät sie im Podcast. Genauso erzählt sie von der besonderen Zusammenarbeit mit der Familie Bindl, die das Freizeit- und Rodelparadies St. Englmar betreibt und sich mit „Da voglwuide Sepp“ 2016 dort die längste Achterbahn Bayerns von Zierer bauen ließ.

Anders als bei großen Parkgruppen fiel bei diesem Projekt der Vertrag sehr kurz aus. „Grundsätzlich gilt bei uns in Niederbayern der Handschlag. Man kennt sich und wir wussten, wir können uns aufeinander verlassen. Insofern konnte dieses Vertragswerk auch sehr dünn bleiben“, erzählt Penzkofer und betont: „Die Zusammenarbeit war einfach grandios.“

Rodel- und Freizeitparadies St. Englmar Da voglwuide Sepp

Bayerns längste Achterbahn steht in St. Englmar. (Foto: Rodel- und Freizeitparadies St. Englmar)

Der Podcast kann über den oben eingebundenen Player oder über gängige Streaming-Dienste wie Spotify und iTunes gehört werden. Über den direkt bei Podcoaster verfügbaren RSS-Feed ist auch der Abruf über andere Apps und Programme möglich.

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